Sonntag, 9. Dezember 2007

2. Advent



Am Donnerstag habe ich meinen hoffentlich letzten Kontakt zur polnischen Bürokratie gehabt: Zuerst mussten wir einen Zloty!! Verwaltungsbeitrag bezahlen. Natürlich waren Pawel und ich zuerst an der falschen Kasse und mussten dann um das Gebäude herumlaufen. An der zweiten Kasse gab uns die Lady dort zu verstehen dass wir warten müssen. Das war komisch denn unsere Nummer die wir zuvor bekommen hatten wurde angezeigt. Nach 10 Minuten wurden wir aber schnell abgehandelt. Danach zum Ausländeramt am anderen Ende der Straße. Die Gänge für NON-EU Bürger  waren voller Wartender, aber im EU Bereich war Ruhe. Danach habe ich meinen 6 seitigen Antrag in vierfacher Ausfertigung abgegeben. Die Beamtin wollte dann noch eine Kopie vom Einwohnermeldeamt, Pass, Krankenversicherung und einer Erklärung dass ich genügend Geld auf dem Konto habe! Die Unterlagen werden nun an die Polizei, Stadt Warschau und Ausländerbehörde gesendet.

Am Donnerstag abend war erst Schlittschuhlaufen. Einige Erasmusstedenten aus Türkei haben noch nie auf Eis gestanden. Das war zum Teil recht lustig! :-) Danach habe ich mit den spanischen Erasmusstudenten einen spanischen Döner (Reste) gegessen. Anschließend waren wir noch im "Organza" Club. Freitag habe ich erstmal ausgeschlafen und bin dann mit Gökay und Süleymann in den "Hybrid" club gegangen. Samstag wieder erholen und dann zu Susanne. Susanne arbeitet für Österreich Werbung und ist seit 3 Jahren in Warschau. Wir haben mit dem harten Stammtischkern Glühwein und Kekserl vernichtet. Leider habe ich noch keine Bilder. Aber ich habe gelernt, dass eine "Fretatensuppe" bei uns als Flädlessuppe bekannt ist! Danach sind wir noch in einen Jazzclub gegangen. Heute vormittag waren wir auf den "Russen-Vietnamnesen-Markt" am PKP Stadion. Dort bieten tausende von Händler Klamotten(d.h. Damenunterwäsche, Mäntel,Socken, Pullover, Damenballkleider und Anzüge für Herrn), Parfüm, Schuhe und sogar Kunsthaare. Ich habe mit 10Paar Socken gekauft. Später waren wir noch beim Mexikaner essen. Nicht zu vergessen natürlich der kleine Weihnachtsmarkt in Stefans Sprachschule mit kitschigen Dingen die niemand braucht!

Das Bild zeigt den Aufbau unseres Uni Weihnachtsbaums (eher Ast). Er ist fertig gemschmückt noch viel hässlicher! Das Bild kommt!

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